About Donya Speaks

Art and change

This is precisely the time when artists go to work. There is no time for despair, no place for self-pity, no need for silence, no room for fear. We speak, we write, we do language. That is how civilizations heal. I know the world is bruised and bleeding, and though it is important not to ignore its pain, it is also critical to refuse to succumb to its malevolence. Like failure, chaos contains information that can lead to knowledge—even wisdom. Like art. 
                                                                                                  – Toni Morrison

 

Vita

Donya Speaks ist Tanz- und Theaterschaffende aus Bern und Tunis. In ihrer künstlerischen Praxis schafft sie einen lebendigen Dialog zwischen Sprache und Körper und deren Verschränkungen. In «Bis zum Ende des Regens / إلى آخر المطر» widmete sie sich der arabischen Poesie ihres Onkels sowie der Bewegungsfreiheit zwischen Nordafrika und Europa. In «POETIK P» entwickelte sie gemeinsam mit Künstler:innen aus der Schweiz, Ruanda und dem Kongo ein Gespräch über Sexualität(en) und die fortwirkende Sexualisierung ihrer Körper. Ihre erste Solo-Performance «Fête Finale 2.0» kommt im Herbst 2026 in der Dampfzentrale auf die Bühne. Darin widmet sie sich der Sprache rund um Sterblichkeit. Aktuell ist sie mit Fatima Moumouni Teil des Förderprogramms Dance et Dramaturgie. Mit Hannan Salamat entwickelt sie eine Lecture Performance zu antimuslimischem Rassismus. Sie tanzt im Stück «Turn On» von Soraya Leila Emery (Premiere Tanzhaus ZH 2024), machte bei «180° – Performing Rage» die Regie (Treibstoff Basel 2025) und spielt bei Tim Zulaufs neuer Produktion «Fliegende Gärten» mit (Fabriktheater Juni 2026). Davor arbeitete Donya u. a. mit dem katalanischen Choreografen Andres Corchero in Les Flors, Barcelona, der Theaterkompanie Das Letzte Kleinod in Deutschland und Südafrika, mit Izidora Lethe und Isabel Lewis sowie mit The Grey Stories in Deutschland, Bosnien und Ruanda. Donya studierte an der Accademia Dimitri, der Justus-Liebig-Universität Giessen und der Zürcher Hochschule der Künste.