Fête Finale 2026

Spieldaten:

  1. September 2026, 20.00 Uhr, Dampfzentrale Bern (Premiere)
  2. September 2026, 20.00 Uhr, Dampfzentrale Bern
  3. September 2026, 20.00 Uhr, Dampfzentrale Bern

Öffentliche Sharings:

    20. August 2026, 19.00 Uhr, Dampfzentrale Bern
    04. September 2026, 18.00 Uhr, Tanzhaus Zürich

 

Der Tod und das Leben sind untrennbar verbunden. Doch warum fällt es uns so schwer, über den Tod zu
sprechen? Und wenn wir sprechen – wie tun wir das? Um diesen Fragen nachzugehen, habe ich das
Performance-Projekt Fête Finale gestartet. Darin erforsche ich, wie Sprache unsere Vorstellungen von Tod
prägt. Aufbauend auf Recherchen und Tryouts plane ich eine abendfüllende Solo-Performance.
Im Vorfeld führe ich Interviews mit Menschen verschiedenen Alters, die unterschiedliche Erfahrungen
und Perspektiven auf den Tod einbringen. Die transkribierten Gespräche verdichte ich zu Texten und
Bewegungsqualitäten.
Die Performance gestaltet sich dann als Fest: Das Publikum ist Gast und tritt mit mir als Gastgeberin in
einen Dialog über Sterblichkeit. Neue Begegnungen und Verbindungen entstehen dabei– zwischen
sprudelnden Getränken und flackernden Lichterketten. In der Stille wird getanzt, bis sich das Fleisch von den
Knochen löst. Die Gläser heben sich und die Hände werden ineinander gelegt.
Über die Methode der Touch Isolation werden durch Berührungen Stromkreise geschlossen und dadurch
Klänge erzeugt.
Donna J. Haraway’s Gedanke Homo kommt von Humus schwingt in der Luft. Als Gastgeberin überlagere
ich Geschichten und Körperzustände, bis sich die Grenzen zwischen den Erzählungen und Existenzen
verwischen.

Wer: Donya Speaks & Co
Wo: Dampfzentrale Bern
Wann: 24.-26. September 2026
Dauer: 60 min
Genre: Tanz/Theater
Sprache: Deutsch/weitere

Konzept/Performance: Donya Speaks
Musik: Leila Moon
Dramaturgie: Fredi Thiele
Szenografie und Licht: Julia Urech, Safia Hachemi
Kostüm: Nina Jaun
Produktion: Simon Fleury
Performance Mentoring: Stéphanie Lupo

Koproduktion: Dampfzentrale Bern
Partnerin: Tanzhaus Zürich

Unterstützer*innen:
Gefördert durch: Stadt Bern, Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stiftung Annemarie Schindler, GVB Stiftung